Normfall-News
Juli 2011
Die Justiz in Baden Württemberg wird den Normfall Manager 5 bei Gerichten der verschiedenen Gerichtsbarkeiten und bei Staatsanwaltschaften sowie Polizeibehörden pilotieren. Nach erfolgreichem Ablauf der Pilotierungsphase wird das Land den Einsatz des Normfall Managers in Betracht ziehen.
April 2011
Bereits seit dem Sommer 2010 kooperiert Normfall mit der SINC GmbH, einem IT-Beratungs- und -Dienstleistungsunternehmen in Wiesbaden. SINC ist auf Microsoft-Infrastrukturtechnologien und Softwareentwicklung auf Basis von .Net spezialisiert. Durch die langjährige Erfahrung von SINC mit DMS-Projekten öffentlichen Sektor hat die Normfall GmbH nun auch das Know-How zur Verfügung, um den Normfall Manager als Durchdringungssoftware in E-Akte-Systeme zu integrieren.
März 2011
Die Rechtsinformatik wird im Wissenschaftsprogramm der neu gegründeten EBS Law School in Wiesbaden einen wichtigen Platz einnehmen. Der „Computereinsatz im Recht“ soll dabei im Sinne einer rechtstheoretischen Grundlagendisziplin ein Schwerpunkt der Arbeit werden. Neben Aspekten der IT-gestützten Lehre geht es dabei um die anwendungsorientierte Forschung. Wie muss Software aussehen, welche die juristische Kommunikations-, Informations- und Entscheidungsprozesse optimal unterstützt? Und welche organisatorische und rechtspolitische Konsequenzen ergeben sich aus den neuen Möglichkeiten? Dies sind die Fragen, die beantwortet werden sollen.
Das im März 2011 begonnene Projekt „Gaius“ (nach dem römischen Juristen G., dem Autor der „Institutionen“) erforscht Wege, auf denen kontradiktorische Verfahren (Zivilprozesse, Verwaltungsprozesse) effizienter und qualitativ besser als bislang durchgeführt werden können. In einem ersten Schritt wird erprobt werden, ob und inwieweit es sinnvoll und möglich ist, die Erstellung des Sachverhalts – vielleicht sogar einschließlich der Beweiserhebung – teilweise oder ganz in die Hände der Rechtsanwälte (und Rechtsabteilungen von Unternehmen) zu legen. Die Arbeit am Sachverhalt, die meistens schwierigere Teil eines Rechtsstreits ist, könnte durch den Einsatz entsprechender Software stark vereinfacht werden. An die Stelle von unterschiedlich strukturierten Schriftsätzen an die Gerichte, die dort aufwendig mit der Relationstechnik bearbeitet werden müssen, könnte diese Arbeit zu wesentlichen Teilen anhand eines einheitlich auf der Grundlage der Klageschrift erstellten digitalen Schriftsatz in einem sog. „One-Text-Approach“ geschehen. Die Parteien tragen dazu den Sachverhalt gemeinsam auf der Basis der Struktur vor, welche die Klagschrift vorgibt.
Die weiteren Schritte der gerichtlichen Tätigkeit können durch den Einsatz der heuten Informationstechnologie ebenfalls effizienter und qualitativ besser gestaltet werden. Mündliche Verhandlungen in Form von Webkonferenzen, "Cloud Computing" - es gibt viele technischen Angebote, die in der Welt der Justiz noch nicht angekommen, geschweige denn vernünftig umgesetzt sind.
Der „One-Text-Approach“ setzt eine neue Standardisierung der Kommunikation zwischen den beteiligten Parteien voraus. Dazu ist eine Modellierung, also eine minutiöse Beschreibung, sowohl des Kommunikationsgeschehens als auch der jeweiligen Informationen nötig. Anhand dieser Beschreibungen kann über eine IT-basierte Unterstützung bestimmter Anteile des Kommunikationsprozesses nachgedacht und entschieden werden. Entsprechende Basissysteme sind auf dem Markt erhältlich, müssen jedoch für die speziellen Anforderungen der Justiz erweitert und verbessert werden.
Ziel dieser praxisorientierten Forschung ist es, die Beteiligten des Rechtsstreits zu entlasten. Die gemeinsam eingesetzte Informationstechnologie soll für alle einen deutlichen Effizienzgewinn bringen. Effizienzgewinn bedeutet dabei nicht nur Zeitersparnis, er sorgt auch und ganz wesentlich bessere Ergebnisse der Prozesse.
Auf den ersten Blick erscheint eine solche IT-gestützte Arbeitsweise vor allem bei den bekannten "Gürteltieren" sinnvoll. Aber nicht nur bei umfangreichen Rechtsstreitigkeiten, wie zum Beispiel Punktesachen im Baurecht, ist eine solche Arbeitsweise hilfreich. Auch bei Massesachen mit häufig gleichartigen Streiten (small claims) wie Kündigungsschutzklagen, Klagen gegen Mieterhöhungsverlangen, einfache Zahlungsklagen bringt der IT-Einsatz spürbare Vorteile. Gleiches gilt sicher auch für gerichtsnahe Mediationsverfahren.
Die Vorteile, die die Informationstechnologie in Justiz und Anwaltschaft bringen kann, sind bislang noch kaum erkannt worden. Das hängt damit zusammen, dass für die eigentliche anwaltliche und richterliche Tätigkeit Systeme entwickelt werden müssen, die eine wissenschaftliche Durchdringung der Prozessordnungen und der täglichen Realität bei den Gerichtsverhandlungen voraussetzen. Die entsprechende wissenschaftliche Forschungs soll mit Gaius erstmals angegangen werden.
Projektpartner der EBS Law School sind bislang die Hessische Justiz und der Hessische Anwaltverein sowie neben der Normfall GmbH zwei qualifizierte IT-Entwicklungsunternehmen mit praktischer Erfahrung in juristischen Anwendungen (SINC GmbH, Steinbeis-Transferzentrum für Prozesstechnologie TECHNUM). Das Projekt wird nicht nur rechtstheoretisch und rechtsdogmatisch, sondern auch empirisch anhand geeigneter Fälle unter Erprobung neu zu entwickelnder IT-Tools betrieben werden. Die Wirkungsweise dieser IT-Tools soll systematisch evaluiert werden, um vertiefte Kenntnisse über ihre Erfolgsfaktoren zu erwerben und um die Zufriedenheit im Umgang mit ihnen zu erkunden. Als Kooperationspartner wird das ask-Institut in Osnabrück, das über einschlägige Erfahrungen in der Rechtstatsachenforschung verfügt, diese Fragen empirisch untersuchen.
Interessenten insbesondere aus Justiz und Anwaltschaft sowie Rechtsabteilungen sind herzlich eingeladen, sich an dem Projekt zu beteiligen.
Bei positiven Ergebnissen könnte das Projekt zu einem rechtspolitischen Vorschlag führen, der (rechtsförmlich noch untechnisch formuliert) für den Bereich der Small Claims etwa so lauten könnte:
„Das BMJ wird ermächtigt, im Wege der Rechtsverordnung von den Streitparteien gemeinsam zu nutzende elektronische Vorlagen vorzugeben, die in den dafür geeigneten Verfahren genutzt werden können. Wird dieses „vereinfachte Streitverfahren“ rechtshängig, ist das Gericht gehalten, innerhalb einer in der Rechtsverordnung anzugebenden Zeit zu entscheiden.“
Entsprechende Vorschläge könnten auch für die übrigen genannten Verfahren erarbeitet werden.
Kontaktadresse ist der Lehrstuhl für Rechtsinformatik und Strafrecht, Prof. Dr. Fritjof Haft, Gustav-Stresemann-Ring 3, 65189 Wiesbaden, Phone +49 611 7102 2229, Fax +49 611 7102 2229; E-Mail
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Dezember 2010
Das Buch "Juristische Lernschule" von Prof. Dr. Fritjof Haft ist erschienen und kann bei Normfall bezogen werden.
Oktober 2010
Prof. Dr. Fritjof Haft nimmt einen Ruf auf eine Professur an der neu gegründeten EBS Law School der EBS Universität in Wiesbaden an. Er wird dort ein Center for Computers, Law and Conflict Management aufbauen. Die Studenten und Dozenten der Law School werden mit dem Normfall Manager sowie weiterer Normfall Software, insbesondere dem Normfall Trainer, ausgestattet werden. Alle Möglichkeiten des IT-gestützten Lernens können dadurch realisiert und weiter entwickelt werden. Die Forschung zur Rechtsinformatik (Computer im Recht anstelle von Recht des Computers) wird in Zusammenarbeit mit der internationalen Community vorangebracht werden (Legal Case Based Systems, Legal Knowledge-Based Systems ((Legal Expert Systems and Legal Rule-based Systems)), Case Management and Analysis Systems, Legislative Support Systems, Computational Models of Legal Argument, Governance Technology, Policy Modeling and Analysis u.a.m.). Die Anwendung neuer Methoden der Alternative Dispute Resolution (ADR – z.B. der One-Text-Approach) soll zu IT-gestützten Kommunikationsstrategien zwischen Anwälten (Mandanten - Rechtsabteilungen von Unternehmen) und Gerichten führen.
Durch die enge, auch räumliche Kooperation mit der Hessischen Justiz und der Anwaltschaft wird der Normfall Manager 5 laufend weiter entwickelt und mit neuen Features versehen werden.
September 2010
Die Hessische Justiz schließt mit Normfall einen Vertrag. Der Normfall Manager wird - unter Beibehaltung seiner Selbständigkeit – in das Projekt Neue Fachanwendungen (NeFa) integriert werden und einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu E-Justice ermöglichen. NeFa ist ein Gemeinschaftsprojekt der Länder Hessen und Niedersachsen sowie weiterer Bundesländer. Der Normfall Manager 5 wird an alle Richterinnen und Richter sowie Staatsanwältinnen und Staatsanwälte sowie die Rechtsreferendare dieser Länder ausgereicht werden.
Juni 2010
Die Softwareentwicklung bei Normfall wird neu organisiert. Zugleich wird ein komplettes Reengineering des Normfall Managers auf C# begonnen, das bis Ende 2011 abgeschlossen sein wird. An der Oberfläche wird sich zwar zunächst nichts ändern. Es werden aber neue Features ermöglicht werden. Vor allem wird Normfall zukunftsgerecht gestaltet werden.
3.5.2010 Normfall auf dem Verwaltungsgerichtstag in Freiburg, 5.-7. Mai
Vom 5.-7. Mai findet in der Konzerthalle Freiburg der Verwaltungsgerichtstag 2010 statt. Die Normfall GmbH ist hier vertreten, um den Normfall Manager 5 und das Relationsmodul zu präsentieren.
Am Donnerstag, dem 6.7. findet um 13 Uhr ein Get-Together mit Prof. Dr. Fritjof Haft und führenden Praktikern aus den Verwaltungsgerichten statt. Interessenten sind hierfür herzlich eingeladen, um sich über Theorie und Praxis der Normfall-Strukturierung an den Verwaltungsgerichten aus erster Hand zu informieren.
16.4.2010 Veröffentlichung Normfall Manager 5 und Normfall-Buch
Am 16.4.2010 erscheinen zeitgleich Das Normfall Buch von Fritjof Haft und der Normfall Manager 5.
Das Buch ist als Begleitbuch zur Software vorgesehen, es erklärt deren Entstehung und Anwendung und führt in Theorie und Methodik der effektiven Strukturierung mit dem Normfall Manager ein. Es ist zum Preis von EUR 9,80 versandkostenfrei bei Normfall zu bestellen.
Beim Normfall Manager 5 gibt es neben dem Relationsmodul auch ein kostenpflichtiges, jedoch moderat bepreistes Update für Kernprodukt. Es enthält eine Reihe kleiner, aber hilfreicher Verbesserungen, insb. bei der Performance. Das Lizenzmodell ist jetzt modular: Neben dem Kernprodukt lassen sich Relationsmodul und Juris-Unterstützung separat erwerben.
Die Website der Normfall GmbH erstrahlt zudem in neuem Glanz. Der neue Aufbau soll die vielen unterschiedlichen Anwendungsmöglichkeiten des Normfall Manager 5 besser darstellen und es jeder Zielgruppe erlauben, die für sie relevanten Punkte schneller zu identifizieren.
17.2.2010 Vorstellung des Relationsmoduls auf der CeBIT
Vom 2.-6. März 2010 wird die Normfall GmbH auf der CeBIT ihr neues Produkt "Normfall Manager mit Relationsmodul" vorstellen, das im Rahmen der strategischen Partnerschaft mit der Hessischen Justiz gemeinsam erarbeitet worden ist, und das sich seit einem halben Jahr im Betatest befindet. Wie im vergangenen Jahr ist die Normfall GmbH am Hessen-Stand beim "Projekt E-Duplo" in Halle 9, D22 vertreten. Kunden, Partner und Interessenten erhalten wieder kostenlose CeBIT-Eintrittskarten, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. und solange der Vorrat reicht. Mitarbeiter und Geschäftsführer der Normfall GmbH sind am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag (vormittag) vor Ort.
Das Relationsmodul fügt sich als Erweiterung nahtlos in das Konzept des Normfall Managers ein und erlaubt die spaltenweise Gegenüberstellung von Dokumentenauszügen in sogenannten "Bändern". Damit wird erstmals eine Computer-Unterstützung für die Relationstechnik geboten.
Das Relationsmodul zum Normfall Manager wird ab Ende März als Ergänzungslizenz zu erwerben sein. Das ausgelieferte Softwarepaket "Normfall Manager mit Relationsmodul" wird die Versionsnummer 5 tragen und weitere Verbesserungen der bisherigen Software enthalten.
Ebenfalls auf der CeBIT wird eine erste, voll funktionsfähige Fassung des Normfall-CMIS-Konnektors zu sehen sein. Dieser erlaubt auf Dokumente in einem DMS-System über die CMIS-Schnittstelle direkt zuzugreifen, so dass Dokumente aus dem DMS in Normfall-Projekten angebunden werden können. Von den angebundenen Dokumenten wird eine lokale Kopie im Projektordner angelegt, damit auch offline darauf zugegriffen werden kann.
30.10.2009 Update: Normfall Manager 4.1 für Windows 7
Für alle Normfall-Manager-4-Kunden steht ein kostenloses Update auf die Version 4.1 auf unserer Download-Seite für bereit.
Bei der Version 4.1 haben wir uns durch das Erscheinen von Windows 7 inspirieren lassen und den Normfall Manager 4 in dessen Geiste an einigen Punkten stabiler, benutzerfreundlicher und optimal mit Windows 7 integriert gemacht. In unserem Papier Informationen zu Windows 7 für Anwender des Normfall Managers erhalten Sie Detail-Informationen dazu und erfahren, wie Sie als Normfall-Manager-4-Nutzer von den neuen Betriebssytem-Funktionen profitieren.
Gute Software-Ergonomie macht sich oft an Kleinigkeiten fest, und deshalb sehen wir dies als ein wichtiges Update. Wir hoffen, dass wir Ihnen mit den Früchten unserer Arbeit (Überblick hier) eine Freude gemacht haben.
28.9.2009 Bundesverwaltungsgericht setzt auf Normfall
Am Rande des 18. Deutschen EDV-Gerichtstags in Saarbrücken wurde ein Vertrag zwischen dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig und der Normfall GmbH unterzeichnet, wonach alle Richter-Arbeitsplätze dieses obersten Bundesgerichts mit dem Normfall Manager 4.0, einschließlich des derzeit im Beta-Test befindlichen Relationsmoduls ausgestattet werden.
Dazu Pascal Hassenpflug, Geschäftsführer von Normfall: "Am Bundesverwaltungsgericht müssen komplexe Rechtsfälle entschieden werden, deren Bearbeitung durch den Einsatz unserer modernen IT-Tools unterstützt und erleichtert werden kann. Dabei wird weiter deutlich werden, dass auch bei der Bearbeitung durchschnittlich umfangreicher Fälle der Einsatz des Normfall Managers große Vorteile mit sich bringt. Das Vertrauen des Bundesverwaltungsgerichts in unser Produkt ist ein weiterer Ansporn in unserem Bemühen, IT-Werkzeuge zu liefern, die der Justiz bei der Erfüllung ihrer anspruchsvollen Aufgaben helfen können."
10.9.2009 Normfall auf dem EDV-Gerichtstag in Saarbrücken vom 23.-25.9.
Besuchen Sie uns auf dem 18. Deutschen EDV-Gerichtstag! Die wichtige jährliche Branchenveranstaltung hat dieses Jahr den Schwerpunkt "Elektronische Akten bei Gerichten, Staatsanwaltschaften und in der Anwaltschaft". Die Normfall GmbH arbeitet derzeit eng mit Partnern in Justiz, Anwaltschaft, Verwaltung und Unternehmen zusammen, um ihre Produkte in die entstehenden neuen Infrastrukturen und Workflows optimal zu integrieren.
Wir würden uns freuen, Sie an unserem Stand für eine Vorführung aktueller Produkte, des im Beta-Test befindlichen Relationsmoduls und Diskussion der oben genannten Themen mit unseren Geschäftsführern Prof. Dr. Fritjof Haft und Dipl.-Inf. Pascal Hassenpflug begrüßen zu dürfen.
Prof. Dr. Fritjof Haft wird außerdem ihm Rahmen des Arbeitskreises Strukturierung, Visualisierung und Programmierung von Recht gemeinsam mit RiAG Lutz Geiselhart zur Strukturierung komplexer Gegenstände mit IT-Tools und der aktuellen Kooperation mit der Justiz des Landes Hessen referieren.
26.6.2009 Ankündigung: Texte einfach gegenüberstellen mit dem Relationsmodul
Aktendeckel und Post-Its gehören dank Normfall bereits der Vergangenheit an - jetzt kommen Schere und Kleber an die Reihe.
A behauptet, B wendet ein... angesichts solcher Widersprüche neigt man dazu, Aktenauszüge mit Schere und Kleber zu erstellen, um die verschiedenen Darstellungen einander gegenüberstellen zu können. Das geht mit dem Computer schon seit einiger Zeit viel einfacher und schneller. Wirklich neu ist nun, dass sich die Gegenüberstellung der Schriftsätze auf der Grundlage der bewährten Normfall-Struktur machen lässt, die auch bei umfangreichen Aktenmengen eine optimale Übersicht gewährleistet.
Das Relationsmodul für den Normfall Manager wird derzeit in Zusammenarbeit mit der Hessischen Justiz entwickelt. Es wird dann in einigen Pilotprojekten der Justiz getestet werden und voraussichtlich im ersten Quartal 2010 auf den Markt kommen.
12.5.2009 Neues Mietmodell "FLEXI" für die Enterprise Edition
Der Einstieg in die leistungsfähige Enterprise-Version des Normfall Managers wird durch neue, flexiblere Lizenzbedingungen erleichtert. So kann eine Firma jede einzelne ihrer Lizenzen im Dreimonatsrhythmus mit 40-tägiger Frist kündigen. Damit kann sie die Anzahl der Lizenzen zu jedem Zeitpunkt ihrem Bedarf anpassen, ohne sich auf längere Zeit fest binden zu müssen. Das neue Mietmodell ersetzt die bisherige Kauf-Option.
Prof. Dr. Fritjof Haft, Gründer und Geschäftsführer der Normfall GmbH: "Unsere Marktposition ist derart, dass wir durch die Flexibilisierung keine Abwanderung unserer Kunden befürchten müssen. Die Zufriedenheit mit dem Produkt ist sehr hoch, und wir wollen sie durch ständige Weiterentwicklung unter Einbeziehung der Anwender auch in Zukunft auf diesem hohen Niveau halten."
9.3.2009 Erfolgreicher Auftritt auf der CeBIT / Premiere von NF4WEB
Der Normfall Manager wurde auf der CeBIT 2009 vom 3.3. bis zum 8.3. präsentiert. Am Stand waren u.a. Herr Lutz Geiselhart, Richter und Projektleiter des Projektes "E-Duplo" bei der Hessischen Justiz, Prof. Dr. Fritjof Haft, Geschäftsführer der Normfall GmbH und geistiger Vater des Normfall Managers, sowie Herr Pascal Hassenpflug, ebenfalls Geschäftsführer der Normfall GmbH vertreten.
In diesem Rahmen wurde auch der Webclient NF4Web vorgestellt, der im Nur-Lese-Modus den Zugriff auf Normfall-Projekte und die darin angebundenen Dateien über das Web ermöglicht. Durch die Kombination der seitengenauen Anbindung, Byteserving-Technologie und schnellen Webzugriff im Adobe Reader wird eine beispiellos gute Performance bei der Anzeige von PDF-Dokumenten erzielt, welche den klassischen Webzugriff ebenso wie die Anzeige im Remote Desktop in den Schatten stellt.
Für interessierte Firmen, die auf Basis von NF4Web ihre Normfall-Akten im Web zur Verfügung stellen wollen, bietet Normfall einen "Early Adopter"-Vertrag, durch den die Vorversion von NF4Web bereits produktiv genutzt werden kann. Die Kosten sollen sich im Rahmen von EUR 2.000 für ein Jahr bewegen. Der Zugriff auf die Demoversion von NF4Web kann über Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. angefordert werden.
10.2.2009 Der Hessische Verwaltungsgerichtshof (VGH) setzt für die Bewältigung der Vielzahl von Klagen gegen die Erweiterung des Frankfurter Flughafens weiterhin auf den Normfall Manager 4.0.
Den Hessischen Verwaltungsgerichtshof (VGH) in Kassel beschäftigt derzeit eine Vielzahl von Klagen gegen das Milliardenprojekt auf Deutschlands größtem Drehkreuz für den Luftverkehr, dem Frankfurter Flughafen. Hierfür wurde in einem Pilotprojekt bereits im letzten Jahr der Normfall Manager eingesetzt. Nachdem die Bearbeitung der Eilanträge im Januar 2009 abgeschlossen wurde, soll nun auch die Hauptsacheverhandlung wegen der durchweg positiven Erfahrungen durch den Einsatz des Normfall Manager 4.0 unterstützt werden.
Die hessische Justiz hatte im Dezember letzten Jahres eine landesweit gültige Lizenz für den Normfall Manager 4.0 erworben. Der Normfall Manager wurde als strategisch zentrales Element zum Ausbau des elektronischen Richter-Arbeitsplatzes bezeichnet.

